Sieben-Katzenleben e.V.

22. Dez­ember

Tausendschön

Tausendschön schmiegte sich an Ana und hüpfte in ihre Arme. Wie schön es doch war, zu kuscheln. Doch Ana setzte Tausendschön auf den Boden zurück und sagte nur leise: Sorry, Millemosa (span. für Tausendschön), aber ich muss auch noch die anderen Kätzchen versorgen. Tausendschön blickte traurig hinter Ana her, wie gerne hätte sie noch weiter geguckelt.

Doch dann wurde ihre Aufmerksamkeit von etwas Neuem gefesselt. Vor ihren Augen ergoß sich ein funkelnder Regenbogenperlenglitzerstrahl und aus diesem erschienen die Weihnachtselfen. Tausendschön stürmte sofort zu Anela und Sean hin und kuschelte sie nieder. Die Elfen waren etwas überrascht von dieser stürmischen Begrüßung. Tausendschön schnurrte ganz laut und fragte übermütig: „Hallo ihr Zwei, können wir zusammen etwas kuscheln oder spielen?“ Anela lachte: „Huch, du bist aber ganz schön aufdringlich. Aber, natürlich können wir das.“ Tausendschön antwortete: „Ja, aber ich mag kuscheln einfach so unglaublich gerne, aber das kommt hier bei Ana immer zu kurz. 😿 Daher muss ich ja jede Gelegenheit nutzen, die sich mir bietet, um das voll auszukosten.“ Sean grinste: „Das verstehe ich. Du bist also sehr zutraulich und menschenbezogen. 😸

Wie schaut es denn mit anderen Katzen aus? Bist du sozial?“ Tausendschön nickte: „Ja, ich mag andere Katzen, aber ich muss nicht permanent allen auf der Pelle hängen, da bin ich schon ein bisschen unabhängiger, aber hier sind ja auch recht viele bei Ana. Vermutlich wäre das in einer Familie anders, wenn weniger Katzen und mehr Menschen oder eher Hände, die mich bekuscheln, zur Verfügung stehen.“ Sean zwinkerte: „Ich verstehe. Du kamst verletzt zu Ana, oder?“ Tausendschön erklärte: „Ja, in der Tat, ich war schwerverletzt und musste an der Hüfte operiert werden. Doch davon habe ich mich gut erholt und mir geht es soweit ganz wunderbar. Jetzt fehlt nur noch meine eigene Familie, die mich den ganzen Tag beschmust.“ 😻

Anela lachte wieder: „Ich sehe schon, deine Prioritäten liegen eindeutig beim Kuscheln.“ Tausendschön schnurrte: „Ja, das ist mir wirklich wichtig, das brauche ich total.“ Anela erwiderte: „Alles klar, meine Hübsche, wir werden schauen, dass wir schnell eine Familie für dich finden, die dich dann den ganzen Tag verwöhnt. Frohe Weihnachten, kleine Tausendschön!“ Es erschien wieder der funkelnde Regenbogenperlenglitzerstrahl und die Elfen reisten damit weiter.

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