Sieben-Katzenleben e.V.

Mambos Geschichte

Heute möchte ich kurz unsere Geschichte mit Mambo erzählen.

Alles begann im Mai 2011, als ich ihn im Internet entdeckte. Ich hatte natürlich keine Ahnung, wie so etwas funktioniert, d.h. ob es für uns überhaupt möglich ist, den Mambo zu bekommen. Also startete ich eine Anfrage, die auch fast sofort beantwortet wurde. Wir haben dann die Vorbegutachtung gut überstanden. Nun hieß es warten. 11 lange Wochen später sollte Mambo in Frankfurt landen. Wir haben wirklich lange warten müssen, deshalb war es uns auch egal, dass Frankfurt von unserem Zuhause 620 km entfernt ist. Als wir dann am 12. 8. kurz vor Mitternacht nach 1250 km wieder Zuhause angekommen sind, verkroch sich unser Mambo sofort hinter der Couch. Er kam nicht mal zum Fressen vor. In der 4. Nacht hat er dann begonnen, ganz vorsichtig zu fressen. Mambo kam aber aus seinem sicheren Versteck hinter der Couch nicht vor. Was taten also wir? Wir warteten.

Mambo1

 

Mambo2 Und jeder, der nach Hause kam, hing als Erstes über der Couchlehne, um Mambo zu begrüßen. Nach 12 Tagen hinter der Couch kam er ganz leise vor. Er guckte, flitzte einmal um die Couch rum und verschwand wieder. Mambo hat dann nach 15 Tagen beschlossen, dass er nicht mehr allein nachts im Wohnzimmer fressen möchte, und dass unser Haus ja doch ganz interessant ist. Er kam angelaufen und wollte in der Küche am Futterplatz unserer beiden anderen Kater fressen. Seit diesem Tag fressen alle drei friedlich nebeneinander. Auch hat er schon gelernt, dass die Küche einer der schönsten Räume ist. Beim Kochen und Backen gibt es schließlich die eine oder andere Schüssel zum Auslecken.

Mambo beobachtet die beiden “Großen”, und macht ganz viel nach. So hat er z.B von Moppi gelernt, wie man einen Kratzbaum benutzt oder wo die besten Schlafplätze im Haus sind.

Streitereien oder Gezanke zwischen unseren drei Katern gab es fast nie. Unser Karlie hat einmal gefaucht und damit klargestellt, dass er (nach Mama natürlich), der Herr im Hause ist. Mambo hat das von Anfang an akzeptiert und deshalb ist es total harmonisch. Einmal gab es eine Ohrfeige von unserem Karthäuser-Kater Moppi, als Mambo ihm das Leckerlie aus dem Maul nehmen wollte. Mambo hat jetzt also auch gelernt, dass Mundraub bestraft wird.

Mambo hat Angst vor Spielzeugangeln. Ich habe ihm deshalb einen kleinen, frechen, roten Punkt (Laserpointer für Katzen) gekauft. Damit kann er jetzt ohne Angst mit uns toben.

So langsam lernt er jetzt auch, dass es auf dem Arm ja ganz schön sein kann. Mambo ist eine totale Mama-Katze. Wenn Besuch kommt, liegt er zwischen meinen Beinen und folgt mir auf Schritt und Tritt. Er wird immer vertrauter. Seine Angst weicht von Tag zu Tag mehr. Sicher wird es noch eine Zeit dauern, bis er gar keine Angst mehr haben wird, aber warten sind wir ja gewöhnt.

Mambo2
Einen lieben Dank an alle, die es uns ermöglicht haben, diesen tollen Kater bei uns aufnehmen zu können. Er ist genauso außergewöhnlich wie alle unsere Tiere und er passt zu uns wie die sogenannte Faust aufs Auge.

Ich möchte auch allen Mut machen, dass sich warten doch lohnt.

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