Sieben-Katzenleben e.V.

Tintin – der kleine Spanier in Deutschland

Hallo an alle die mich kennen und nicht kennen,

mein Name ist Tintin und ich möchte mich zunächst einmal ganz herzlich bei all denen bedanken, die mir meine Ausreise nach Deutschland ermöglicht haben.

Da wäre zunächst erst einmal Ana, der ich meine Rettung von der Tötungsstation zu verdanken habe. Hätte sie mich nicht von dort mitgenommen, wäre ich heute nicht mehr am Leben!!!

Dann gibt es da noch zwei Paten, die mir finanzielle Hilfe von Deutschland aus zukommen ließen, auch an diese beiden ein ganz herzliches Dankeschön!!!

Ja und ganz wichtig die liebe Margit, die letztendlich dafür gesorgt hat, dass ich nun endlich in meinem Paradies angekommen bin!!! Aber ich glaube, ich fange erst einmal ganz von vorne an.

Auf dem Flug von Spanien nach Deutschland konnte ich nicht wirklich viel mitbekommen, außer, dass ich mit noch weiteren Katzen, die ich nicht sehen aber dafür riechen und hören konnte, in dieser großen Transportbox saß. Andere Katzen mag ich überhaupt nicht und so kam es, dass mir mein Katzenpopo ganz schön auf Grundeis ging. Ihr müsst wissen, ich bin ansonsten ein richtig cooler und selbstbewusster Kater, aber das war einfach zu viel für mich. Im Waschraum des Kölner Flughafens habe ich mich in der hintersten Ecke meiner kleinen Transportbox versteckt und mich einfach geweigert, in die Box meines neuen Frauchen umzusteigen.

Aber irgendwie habe ich es dann mit Hilfe von Michaela und Kollegin doch noch geschafft. Danach ging es endlich los in Richtung Auto und da hab ich dann meine Fassung wieder gefunden. Das war richtig interessant und auf der Fahrt in mein neues Zuhause habe ich mich erst einmal ausgiebig geputzt und zwischendurch mein Köpfchen am Finger meines Frauchens gerieben.

Ein kleines Nickerchen und endlich angekommen.

Ich habe meine Transportbox sofort verlassen und mir erst einmal den Bauch vollgeschlagen, man war das lecker. Habt Ihr eine Ahnung wie hungrig so eine lange Reise macht!? Leider musste ich die ersten drei Tage im Badezimmer verbringen, ich hatte wohl ein paar blinde Passagiere in meinem Fell und mein Frauchen wollte diese nicht in der Wohnung als Untermieter beherbergen. Also drei Tage Knast mit Tageslicht.

Im übrigen habe ich Frauchen und Anhang in den ersten Tagen erst einmal gezeigt wo der Hammer hängt! Nach jedem Streicheln gab es erst einmal eine geklatscht, die haben vielleicht erschrocken geschaut.

Nun ja, bei einem Kater, der erst im April kastriert wurde, kann so etwas schon mal vorkommen, meint zumindest mein Frauchen. Außerdem fand ich es völlig blöd, wenn sie mir meine inzwischen verstorbenen Untermieter aus dem Fell gekämmt hat 🙁 Aber das Problem mit dem Schlagen wird mit jedem Tag besser!

Ich habe hier in jedem Zimmer einen Kratzbaum für mich ganz allein, an dem ich soviel kratzen kann wie ich mag. Das baut super Aggressionen ab und man spielt mit mir. Ich weiß zwar mit vielen Spielzeugen überhaupt nichts anzufangen, aber den Laserpointer finde ich super, da renne ich begeistert durch die ganze Wohnung.

Spielangeln, an denen nichts dranhängt, finde ich auch ganz toll.

Dass ich an den Kratzbäumen nicht nur kratzen sondern auch drauf klettern kann, das hatte ich dann auch irgendwann raus. Ich habe mir wohl auf dem Flug einen Schnupfen eingefangen und da Frauchen nicht sofort mit mir zum Tierarzt gehen wollte, wegen des ganzen Reisestresses, bekomme ich nun Globulis und die helfen richtig gut.

Da gibt es dann auch noch so eine super leckere Vitaminpaste, die ich jeden Morgen und jeden Abend direkt aus der Tube schlecken darf. Rund um die Uhr gefüllte Fressnäpfe und alle sind so rührend besorgt um mein Wohlergehen. Sogar einen eigenen Trinkbrunnen haben sie für mich besorgt. In jeder Ecke Kuschelkörbchen, aber in der Nacht, da schlafe ich bei meinem Frauchen im Bett 🙂 Ich bin so glücklich!!!

Über Nacht zum Luxuskater!

So ein tolles Personal, damit hätte ich in meinen schönsten Träumen nicht gerechnet, und damit sie mir bloß nicht weglaufen, renne ich auf Schritt und Tritt hinterher, sobald sie das Zimmer verlassen:-)

Liebe Ana und Team, ich werde das, was Ihr so lange Zeit für mich getan habt, niemals vergessen und Ihr seid ganz tief in meinem kleinen Katzenherzen. Aber ich komme nicht mehr zurück 😉

Als Beweis, damit ihr euch überzeugen könnt, schicke ich Euch einige Fotos mit.

tintin

tintin

tintin

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Liebe Grüße aus Deutschland sendet Euch,

Tintin 🙂

Ein dickes Dankeschön an Sieben-Katzenleben!!!

Wir sind genauso glücklich mit unserem süßen Tintin, wie er, glauben wir, mit uns 🙂 Einen besseren Kater hätten wir uns nicht wünschen können, wir schmelzen wie Eis in der Sonne, wenn er uns um seine Pfötchen wickelt :-)))

Es grüßt ganz herzlich,

das Personal (Petra, Benny und Angela)

P.S Mittlerweile spielt Tintin mit gehäkelten Mäusen, jagt hinter ihnen her und apportiert sie wie ein Hund und hat einen riesigen Spaß dabei 🙂

P.P.S: Hier noch ein paar aktuelle Fotos von Tintin

tintin

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