Sieben-Katzenleben e.V.

Happy-End Berichte

Happy End Delphina

Im Januar durfte Delphina als Einzelprinzessin hier bei mir einziehen, nachdem meine Katzendame nach fast 20 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen musste.

Ihre Ankunft habe ich schon sehr aufgeregt erwartet und gehofft, dass sie den langen Transport aus Spanien gut wegsteckt und zwischen uns die Chemie stimmt.
Sie hat sich so schnell eingelebt und direkt alles erkundet – viel schneller als erwartet. In der ersten Nacht hat sie ihren nächtlichen Lieblingsplatz gefunden – im Bett auf der kuscheligen Decke. Und tagsüber schlummert sie gerne am Fenster.

Delphina ist eine sehr anhängliche und besondere Katze – sie ist neugierig und mag alles gleich ausprobieren. Jeden Menschen beschnuppert sie auf Anhieb und sucht sich ihre Aufmerksamkeit. Spieleinheiten und Streicheln darf für sie auch nicht fehlen – das mag sie sehr gerne.
Ansonsten ist sie eine unkomplizierte, absolut liebenswerte Katzendame, die nun endlich nach einer langen Zeit bei euch in ihrem Zuhause ankommen durfte. Und ich glaube, das schätzt sie auch sehr.

Bei aller Schönheit kann Delphina auch mal die Pfote auspacken. Und zwar dann, wenn sie vom Streicheln und Anfassen genug hat. Wenn es soweit ist, zeigt Madame deutlich die Grenze und haut auch mal zu. Delphina braucht also Menschen mit Katzenerfahrung, die sie lesen können.

Sie hat anfangs ihre Grenzen gezeigt und mittlerweile ist sie da ganz entspannt – und ich konnte schnell ihre Grenzen lesen. Eine Schmusekatze wird sie nicht (das hätte ich auch nicht erwartet), aber sie fordert doch immer mehr Streicheleinheiten und liegt gerne bei einem – was natürlich eine tolle Entwicklung in der kurzen Zeit ist.

Das besondere an ihr: Sie hört auf ihren Namen und kaum ausgesprochen, steht sie schon neben mir. Was Futter bedeutet weiß sie natürlich auch schon. 😉

Ich hoffe auf viele schöne Jahre mit ihr gemeinsam. 🙂

Und schätze eure Arbeit sehr – Katzen sind einfach liebenswerte Geschöpfe.

 


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Happy End Elfina

Nachdem meine geliebte Siamkatze Stacy mit nur 6 Jahren an Weihnachten 2024 gestorben ist, wollte ich nicht, dass unser Kater Mavi alleine bleibt.
Es ging ihm nicht gut alleine… es war viel zu ruhig und leer im Haus.
Im Februar kam Elfchen zu uns, fraß wie ein Puma und musste erst wegen einer Augen Entzündung behandelt werden.
Sie war sehr lieb und tapfer und wurde schnell wieder gesund.
Sie ist eine wunderschöne tolle Kätzin. Ich habe mich restlos in sie verliebt!
Später kam noch Umbra aus der Ukraine und Carli aus Spanien.
Sie haben sich alle super miteinander angefreundet, spielen viel zusammen und kuscheln mittlerweile alle mit in unserem Bett.
Sie sind ein süßes liebes Katzenrudel.
Wir sind sehr glücklich.

 

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Happy End Nando und Jesus

Im Juni sind Nando und Jesus bei uns eingezogen – zwei mittlerweile fast fünfjährige Kater, Brüder von Geburt an, und vom ersten Moment an unsere große Liebe.

Ihre Reise zu uns war lang und bewegend: Aus Südspanien legten die Brüder über 1000 Kilometer zurück, in der Hoffnung, endlich ein Zuhause zu finden. Die ehemaligen Straßenkater mit wunderschönem schwarz-weißem Fell wurden zunächst von einem jungen Paar adoptiert, mussten dieses Zuhause aber wieder verlassen und lebten schließlich in einer Pflegestelle bei Bremen, wo sie die dortigen Seniorenkatzen mit ihrem spanischen Temperament ganz schön aufgemischt haben. Dann kamen die beiden zu uns nach Süddeutschland – und sind natürlich geblieben.
Als wir unsere Vierbeiner kennengelernt haben, war die Aufregung riesig. Heute ist ein Leben ohne sie für uns undenkbar. Nando und Jesus sind echte Kuschelkater, unsere „Babys“, die wild miteinander spielen wie echte Brüder und gleichzeitig unglaublich viel Liebe schenken.

Nando fällt schnell durch seine schönen langen Haare auf, wirkt oft eher schüchtern und zurückhaltend, doch kann beim Spielen auch ganz anders. Er brauchte etwas mehr Zeit als sein Bruder zum Auftauen, auch wenn er uns von Beginn an von hinten umarmte und direkt bei uns im Bett schlief. Mittlerweile lässt er sich auch gern ausgiebig streicheln und schnurrt dabei besonders laut.

Jesus ist sehr direkt, lässt sich immer gern knuddeln und zeigt keine Scheu, vor allem wenn es ums Essen geht. Der Kleine ist sehr gesprächig; mittlerweile können wir schon drei verschiedene Geräusche von ihm deutlich unterscheiden: ein Hungergeräusch, ein Vogelbeobachtungsgeräusch und unser Favorit: sein „ich möchte kuscheln“ -Geräusch, mit dem er sich direkt vergnügt in den Arm legt.

Nachts schlafen sie bei uns im Bett, Jesus als waschechter Kuschelkater abwechselnd in unserem Arm, Nando auf unseren Beinen. Die beiden haben unser Zuhause und unsere Herzen vom ersten Tag an erobert – ein echtes Happy End nach einer langen Reise.

 













 

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Happy End Arya

Nachdem ich im September 2022 leider meine Seelenkatze Madame viel zu früh gehen lassen musste und ihr Bruder Monsieur zum Trauerkloß wurde, zog in einer Blitzgeschwindigkeit ein SKL-Kumpel für ihn ein – Pepito.
Pepitos spanisches Temperament erwies sich dann aber doch als etwas zu ausgeprägt für Monsieur und nachdem ich schon vor Madames Tod über eine 3. Katze nachgedacht hatte kam der Gedanke nun wieder auf.
Im Adventskalender 2022 verliebte ich mich direkt in Pat, aber der passte leider vom Temperament so gar nicht in die Truppe und daraufhin begann unser kleines Weihnachtswunder.

An Heiligabend 2022 bekam ich ein Bild von Arya zugeschickt, damals noch namenlos und gar nicht auf der SKL-Seite, sie wäre der perfekte Match zu Pepito.
In meiner immer noch vorhandenen Trauer um meine Maus musste ich aber lange mit mir kämpfen, um mich wieder auf ein Mädel einzulassen. Arya wurde als sehr scheu, aber total verspielt und sozial anderen Katzen gegenüber beschrieben.
Da ich schon 2 Schmusetiger hatte und es mir nur darum ging Pepi auszulasten, was das für mich gar kein Problem, wenn ich dieses Kätzchen nur füttern und die Klofrau für sie spielen darf.
Als ich nach ihrer Ankunft ihre Box im Quarantänezimmer vorsichtig geöffnet habe ist sie direkt panisch rausgesprungen, hat ein paar Speed-Runden durchs Zimmer gedreht auf der Suche nach einem Ausweg und sich dann direkt verkrochen.

Ich habe sie natürlich in Ruhe gelassen und habe ihr Zimmer nur betreten um Futter zu liefern oder mal das Klo zu putzen, immer mit vorsichtiger Ankündigung, damit sie sich verkriechen konnte.
Gesehen hab ich sie eigentlich nur auf der extra aufgestellten Kamera.
Sie hat viel in meiner Malm-Kommode geschlafen, die sie direkt geöffnet hat und als Rückzugsort erkoren hat, versteckt und eingekuschelt zwischen Socken und anderem Krimskrams.
Die Jungs streiften schnell neugierig vor ihrem Zimmer rum, aber auch die beiden waren ihr erstmal sichtlich suspekt.
Nach einer guten Woche durfte sie raus und suchte sich direkt im anderen Zimmer unter dem Dach ein 2. Versteck, so dass sie sich niemals mehr als 1 Sekunde mit mir im Raum aufhalten musste.

Um sie zu sehen musste ich meistens weiterhin die Kamera bemühen.
Es fiel mir schwer, aber ich habe sie in Ruhe gelassen. Sie sollte sich sicher fühlen und keine Angst entwickeln.
Mit der Zeit fing sie an mit Pepito wie irre durch die Wohnung zu toben, meistens sehe ich die Beiden als Kampfknäuel durch die Wohnung rollen.
Nach 1-2 Monaten durfte ich auch mit Sicherheitsabstand in einem Raum mit ihr sein.
Nach 3-4 Monaten streifte sie mir beim Näpfe befüllen um die Beine, aber Anfassen war noch nicht.
Immer schön Sicherheitsabstand und schnell weg, wenn sich etwas „androhte“.
Monsieur hat sich dann auch mit ihr angefreundet und mit ihm tobt sie eher, als dass sie kämpfen würde (ok, 3kg-Katze gegen 7kg-Kater ist auch etwas unausgeglichen), aber er wurde von ihr endlich aus seiner Lethargie gerissen.
Umso schöner war der Moment, als sie ca. nach einen halben Jahr plötzlich neben mich auf die Couch sprang und sich vorsichtig an mich rankuschelte.
Anfassen war immer noch etwas suspekt, aber seither ging es in einem rasendem Tempo voran.
Die Kater hat sie weiterhin fest im Griff. Sie ist die Chefin hier, spielt mit Beiden und geht beiden Katern auch regelmäßig auf den Keks.
Interessanterweise verstehen sich Monsieur und Pepito nun auch besser, vielleicht versuchen sie sich ja zu verbünden um die Herrschaft zurück zu erobern, wer weiß.

Mittlerweile hat sich die kleine menschenscheue Arya in ein kuschelsüchtiges Klammeräffchen gewandelt, das gerne bei mir im Bett schläft, abends zusammen mit mir auf meinem Bauch / meinen Beinen oder sogar im Arm gemeinsam TV schaut.



Es gilt immer noch, nur wenn sie will, sonst flitzt sie immer noch schnell wie der Wind weg, aber wenn sie will, dann ist sie die kuscheligste und anschmiegsamste Katze, die ich kenne.
Im Home Office liegt sie sogar gerne auf meinem Stuhl hinter mir zwischen Rücken und Rückenlehne.
Arya ist einfach mein persönliches kleines Weihnachtswunder, nie hätte ich erwartet, dass sie so schmusig und anhänglich wird.
Es war ein langer Weg, aber ich war auch mehr Geduld vorbereitet gewesen, aber jedes Schnurren und Schmusen ist das schönste Geschenk auf Erden.
Wenn ein ehemals scheues Kätzchen einem sein Herz schenkt, dann wiegt das doch noch viel schwerer als bei nicht so scheuen Katzen.
Ich erwische mich schon oft dabei, dass ich ihr mehr Freude entgegen bringe, wenn sie ankommt, einfach weil der Weg schwerer war.
Natürlich liebe ich alle meine 3 Verrückten von ganzem Herzen, jedes Tier auf seine eigene Art.
Und ich liebe jeden Knutscher, den ich dafür zurückbekomme:

Meine Bitte an alle zukünftigen Adoptanten, besonders wenn ihr schon Tiere habt und eine Ergänzung zu euren Tieren sucht.
Bitte denkt an die armen scheuen Tiere, die immer vergessen werden und schwer ein Zuhause finden.
Wenn diese scheuen Tiere irgendwann auftauen, dann bekommt ihr so unglaublich viel Dankbarkeit und Liebe zurück, dass ihr fast erdrückt werden.
Gebt Ihnen eine Chance aufzutauen und anzukommen, in ihrem Tempo – sie haben es so sehr verdient.

 

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Happy End Iva

„Iva mag andere Katzen – Iva mag aber keine Menschen“.
Das wurde mir gesagt und ich habe darüber nachgedacht. 2 Katzen Mädels hatte ich schon aus der Tiernothilfe u dem Tierheim geholt und zusammengeführt. Erfolgreich. Und das wichtigste ist doch, das die Mädels sich verstehen. Ich kümmere mich um Versorgung und Pflege und vielleicht wird sie mich irgendwann dann mit etwas Zuneigung dafür belohnen.
Also sagte ich ja, wir versuchen das ! Iva zog am 24. Mai 2025 bei uns ein.
Und es war wie angekündigt : tagsüber versteckte sie sich hinterm Bett. Nachts miaute sie laut und rief nach den Mädels. Gefuttert wurde gut und Neugierde war da. Aber Kontakt : nein danke. Nach und nach lernten sie sich besser kennen. Aber nur wenn ich, der Mensch mich fern hielt. Also riskierte ich es und überließ den Katzen die Wohnung, während ich mich ins Bett legte und schlief. Und zum zweiten Mal funktionierte es : schnell war Respekt da. Wie gehofft machten sie alles unter sich aus. Clara, 10, die älteste (Scottish Fold) zeigte wer im Rang oben ist und Lilly, 7, die Tricolor (EKH) wurde schnell ihre Freundin zum spielen. Am liebsten aber sitzt Iva tagsüber im Schlafzimmer am gesicherten, offenen Fenster und beobachtet den Garten. Während Clara und Lilly Wohnzimmer oder Balkon bevorzugen. Ihr Rückzugsort ist das Körbchen auf dem Kratzbaum. Wenn der Mensch abends ins Schlafzimmer kommt und das Licht ausgeht, hört man das flinke Tapsen und Iva verschwindet zu den anderen ins Wohnzimmer. Dort wird mit Lilly gespielt oder der Kratzbaum als Ruheplatz ausgesucht.
Wenn der Mensch morgens wieder wach wird liegt Lilly Tricolor neben ihm im Bett und Iva in ihrem Körbchen auf dem Kratzbaum. Clara wartet schon im Flur auf Frühstück.
Ein neuer Tag beginnt : der Mensch serviert – die Katze genießt. Und gaaaanz langsam darf der Mensch auch etwas näher kommen. Das zeigen mir die Augenblinzler, die Iva mir schon schenkt. Willkommen bei uns, Iva. Wenn DU magst, darfst du von Herzen gerne bleiben.

 

                                                         

                                                                                       

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Happy End Paddy

Manche Seelen brauchen Umwege, um ihr Zuhause zu finden – und manche Herzen wachsen gerade durch ihre Narben. So war es bei Paddy, unserem rot-weißen Kater mit der bewegenden Vergangenheit.

Paddy wurde als kleines Katerbaby auf den Straßen Spaniens gefunden – allein, schwach, viel zu jung, um dort draußen zu überleben. Die Tierschützerin Ana entdeckte ihn, fing ihn vorsichtig ein und päppelte ihn liebevoll auf. Dank ihrer Fürsorge wurde aus dem winzigen Straßenkätzchen ein gesunder, lebensfroher Kater. Schließlich kam der Tag, an dem Paddy adoptiert wurde. Eine neue Chance, ein richtiges Zuhause!

Doch das Glück war nur von kurzer Dauer – Paddy wurde wieder zurückgegeben. Ein erneuter Bruch, den er nicht verdient hatte. Und so wartete er wieder. Leise. Geduldig. Mit Hoffnung in den Augen.

Dann kam er zu uns – als Pflegekatze. Eigentlich nur vorübergehend, bis sich das “für immer Zuhause” finden würde. Doch was keiner wusste: Dieses Zuhause war längst da. Schon in den ersten Tagen schlich sich Paddy mit seinem liebevollen Wesen in unsere Herzen. Sein sanftes Schnurren, sein vertrauensvoller Blick und sein stiller Mut berührten uns tief.

Nach allem, was er durchgemacht hatte, war klar: Paddy sollte nicht nochmal weiterziehen müssen. Er durfte bleiben. Für immer.

Heute ist Paddy mehr als ein Haustier – er ist Familie. Ein treuer Gefährte, ein stiller Beobachter, ein kleiner Sonnenstrahl auf vier Pfoten. Er liegt schnurrend auf seinem Lieblingsplatz, beobachtet neugierig das Leben um ihn herum und weiß: Er ist angekommen. Endlich.

Ein Happy End? Ja. Aber eigentlich ist es viel mehr als das – es ist ein neuer Anfang. Für Paddy. Und für uns.

                                                                                       

                                                                             

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Happy End Orion und Barnaby

Orion, unser kleiner Schatz, wurde damals in Spanien von Kindern misshandelt, doch sowas wie Angst oder ein Trauma ist diesem Kater nicht anzumerken. Orion ist absolut verschmust und war von der ersten Sekunde an immer um uns herum, egal wer von uns beiden durchs Haus läuft, Orion ist immer dabei. Orion ist ein aufgeweckter, verschmuster, verspielter und vor allem neugieriger Kater. Eine absolute Bereicherung für uns.
Ebenfalls ist sein orange-weißer Kumpel Barnaby bei uns eingezogen. Noch ein wenig ängstlicher, aber ebenfalls verschmuster und
liebevoller Kater, der kein Leckerlie ausschlägt und alles tut, um jede Sekunde bei Orion zu sein. Ebenfalls schlafen beide jede Nacht bei uns
im Bett. Die beiden sind das beste, was uns passieren konnte. Wir bedanken uns bei dieser Organisation für diese zwei wundervollen
Katerchen.

 

                                                                                                                                                                             

                         

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Happy End Bruma

.Als ich Laika (ehem. Bruma) das erste Mal bei SKL gesehen habe, habe ich mich direkt in sie verliebt. Als sie dann bei meiner BLH Akira und mir einzog, hat man schnell gemerkt, dass die Beiden miteinander spielen und sich kennenlernen wollen. Sie haben sich auf anhieb gut verstanden. Laika ist eine liebe, verspielte, verschmuste und kommunikative Katze. Sie genießt die Sonne immer auf ihrem Fensterbank Plätzchen und schnuppert fleißig wenn wir lüften. (Natürlich immer unter Beobachtung 😉 ) Ich bin immer noch sehr glücklich und dankbar darüber, dass sie bei uns eingezogen ist.

 

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Happy End Midnight & Siyah

Der Entschluss wurde gefasst: Wir wollen eine Katze!!!

Und so fing unsere Reise an….

Wir haben uns relativ schnell dazu entschieden das wir zwei Katzen wollen.
Und als hätte das Schicksal es so gewollt, kamen wir über eine Freundin, die selbst Adoptantin ist, auf die Seite des Sieben-Katzenleben e.V.

Und was soll ich euch sagen, wir verliebten uns Hals über Kopf in ein Lackfellchen-Geschwister-Pärchen.
Lange mussten wir nicht überlegen und unsere Anfrage für beide Mädels ging raus.
Es ging alles so schnell.
Ein super tolles Gespräch, ausgefüllte Dokumente, welche wir dann losgeschickt haben und dann begann es.

Das Warten. Von Tag zu Tag stieg die Aufregung. Ist alles da? Haben wir nichts vergessen? Wie geht es ihnen? Alles Fragen, die uns von Tag zu Tag begleitet haben. Denn bis zum 29.10.22 war es noch etwas hin.

Und dann kam der lang ersehnte Tag. Heute war es so weit, wir durften sie endlich zu uns holen.
Nach einer langen Fahrt zum Abholort kamen wir viel zu früh an und die Nervosität steigerte sich immer mehr.
Was soll ich sagen? Ich war noch nie so nervös wie an diesem Tag.
Das unbeschreibliche Gefühl, den Trapo parken zu sehen. Das Kribbeln im ganzen Körper, als wir zum Trapo gelaufen sind und da waren sie.

Wir konnten unsere Mädels endlich sehen. Sie waren noch viel schöner, als wir es erwartet haben. Aber nun ging es erneut auf eine Fahrt. Die lange Fahrt nach Hause.

Und ENDLICH gingen die Boxen auf. Freiheit nach so langer Fahrt.

Siyah hat sich sofort auf Erkundungstour im neuen Zuhause gemacht und Midnight hat sich sicher hinterm Bett versteckt, außer nachts wenn wir schliefen, da traute sie sich, sich umzusehen.

Dann endlich, nach ein paar Tagen, traute sie sich auch tagsüber immer näher.

Und was soll ich euch sagen? Heute haben wir zwei richtige Schmusekatzen.
Zwei seeehr gesprächige Schmusekatzen, die die Wohnung am liebsten auf den Kopf stellen.

Neugierde steht bei beiden an erster Stelle und man merkt einfach, dass jede ihren ganz eigenen Charakter hat.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viel Spaß es macht, sie im Alltag zu beobachten und mit ihnen Zeit zu verbringen.

Aber ja nicht falsch verstehen, natürlich gehört es wie bei richtigen Geschwistern dazu, dass sich hier und da mal gestritten wird. Aber auch spielen, kuscheln und sich gegenseitig putzen gehört dazu.

Ja gut, Besuch wird erstmal aus der Ferne genau unter die Lupe genommen, aber dann tauen beide recht schnell auf.

Um es auf den Punkt zu bringen: Die beiden Prinzessinen sind einfach nur wundervoll.

Und auch an dieser Stelle soll etwas nicht zu kurz kommen. Und zwar mein Dank an das gesamte Team für diesen Einsatz und eure wundervolle und sicher auch sehr schwere Arbeit. Man merkt einfach, dass jeder mit Herz bei der Sache ist. Und vor allem Danke an Ana in Spanien, ohne die das alles nicht so möglich wäre.

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Tiffi und Bruce

Wie wir an unsere kleinen Spanier kamen

Die Entscheidung Katzen aus dem Ausland bei uns aufzunehmen, kam, als ich zufällig im Internet ein Bild von einem kleinem grauen Kätzchen mit angebranntem Schwänzchen sah, das so traurig in die Kamera schaute wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

Wir waren so entsetzt, dass Menschen so etwas tun können. Dann begann ich im Internet nach vertrauenswürdigen Vereinen zu suchen, die Katzen aus dem Ausland vermitteln, und fand dann den Verein Sieben-Katzenleben.
Dort hatten wir von Anfang an das Gefühl, dass alles mit Herzblut gemacht wird. Wir haben dann eine Anfrage für 2 Katzen gestellt, und bekamen auch prompt Rückmeldung und 2 Tage später habe ich schon mit einer der Vermittlerinnen telefoniert. Die zwei Kätzchen die wir uns ausgesucht hatten, waren zwar schon so gut wie vermittelt, aber sie sagten uns gleich, welche Katzen noch neue Eltern suchen.

Abends saßen wir dann alle vor dem Computer und mein Sohn hatte sich sofort in „Carolina“ verliebt, und ich mich in „Jill“. (Die sich aber als Kater herausstellte) 🙂
Für die zwei haben wir dann den Adoptionsantrag gestellt. Ca. zwei Wochen später war dann die Vorkontrolle bei uns. Wir waren natürlich etwas aufgeregt, aber es lief alles ganz toll.
Die Dame von der Vorkontrolle war sehr nett, und hat uns auch gleich viele Tipps im Umgang mit kleinen (penetrant 🙂 ) neugierigen Spaniern gegeben.
Dann hieß es erst mal warten, warten, warten, denn es wurde Winter, das hieß zum einen weniger (bis gar keine) Flugpaten, und dann traten Anfang Dezember die Fluglotsen in Streik.
Aber auf unsere Katzies haben wir gerne gewartet.
Meine Vorfreude erhielt nur an einem Abend einen leichten Seitenhieb… wir saßen mit zwei „Freunden“ (seit diesem Abend Bekannte) Abends im Restaurant und ich erzählte stolz, dass wir ganz süße Kätzchen aus Spanien adoptieren werden. Eine der beiden hat uns dann dafür richtig angegriffen, frei nach dem Motto: „Die Tierheime sind voll“ u.s.w. Das hat mich an dem Abend sehr mitgenommen, dass jemand so herzlos sein kann. Mein Mann war auch ganz platt, immerhin hatte er die Bilder von dem halb verbranntem Kätzchen auch gesehen. Wie kann man da nicht helfen wollen?
Aber unseren Entschluss konnten diese „Stammtisch Weisheiten“ nicht erschüttern, es hat ihn nur noch verstärkt. Und ein Blick auf die Bilder der traurigen Katzenaugen war Grund genug weiter zu machen. Wir haben uns dann leichten Herzens von dieser „Bekannten“ getrennt.

Hier stellt sich nicht die Frage ob die Schlafmulde abbricht, sonder nur wann. 🙂
Bruce hat schwere Knochen 🙂
Und am 18.01.2011 war es dann endlich soweit. Abends um 22.25 Uhr kam der Flug mit unseren Katzen. Als wir dann die großen Flugboxen sahen, waren wir ganz aufgeregt.
Die Katzen waren tatsächlich noch süßer als auf den Fotos, sie haben gleich ihr Köpfchen an das Gitter gedrückt und wollten gestreichelt werden. Auf der Heimfahrt haben Tiffi und Bruce eng aneinander gekuschelt, neugierig und vorsichtig aus der Transportbox geschaut.
Zu Hause haben wir die zwei im Flur gleich raus gelassen und dachten, dass wir die Katzen die nächsten Tage nicht zu Gesicht bekommen. Ich hatte sogar extra ein paar Versteckmöglichkeiten mit Decken ausgelegt (unter der Treppe und auf den Schränken…) Pustekuchen, Tiffi vorne weg, Bruce (etwas vorsichtiger) hinter her wurde jeder Winkel im Haus betrachtet und unter Beschlag genommen!

 

Tiffi „klein aber oho“

Tiffi ist ein winziges Kätzchen, man kann gar nicht glauben, dass sie schon bald ein Jahr alt wird.
Ihre Mutter war warscheinlich schon während der Schwangerschaft mangelernährt und Tiffi hatte dann später auch nur so viel, dass es zum Überleben reicht. Sie sieht aus wie ein Katzenbaby. Aber trotz der schweren Zeit in Spanien ist Tiffi die Frohnatur in Person, und Speedy Gonzales könnte sich von ihr noch was abschauen.
Sie hat die Wohnung sofort in Beschlag genommen und alles abgeschnüffelt.
Tiffi war anfangs total aufgedreht und konnte auch beim Schmusen auf der Couch nicht zur Ruhe kommen. Sie hat ein Bällchen nach dem Anderen gejagt und ist rumgetollt? Kratzbaum? Bällchen? Bettchen? Kratzbaum.
Jetzt merkt Tiffi, dass alle diese Spielsachen immer da sind und dass Sie mit allem in Ruhe spielen kann. Es nimmt ihr niemand mehr etwas weg. Tiffi ist immer noch unsere kleine KamiKatze und hat dem Schalk im Nacken, aber jetzt kann sie abschalten und alles in Ruhe genießen.

Bruce

Bruce war anfangs etwas ängstlich und hat gleich die „Biege“ gemacht wenn ihm etwas unheimlich war. Aber da Bruce der Inbegriff der Neugierde ist, kam er immer erstmal angeschnüffelt. Frei nach dem Motto: „Abhauen kann ich ja immer noch!“ Bruce muß in seinem Katzenleben in Spanien schon einiges mitgemacht haben, denn er ist Meister im Katzenfutter horten und verstecken. (zum Glück nur Trockenfutter) 🙂 und er kann volle Müllbeutel leise mit einer Kralle um die Ecke ziehen und lautlos unten aufschlitzen… So hat er wahrscheinlich seinen Hunger gestillt bevor er in die Perrera kam.

Ca drei Wochen nachdem die zwei bei uns waren, hat Bruce anscheinend gemerkt, dass er hier jetzt sein endgültiges Zuhause hat, und er endlich in Ruhe sein Katzenleben führen kann. Der kleine Kater hat eine Woche komatös auf der Heizung gelegen und nur geschlafen. Man konnte förmlich dabei zusehen wie er sich von den Strapatzen erholt hat und er sich langsam entspannte. Es sind richtige Felsbrocken von seinem Herzchen geplumpst. Als er dann nach einer Woche „aufwachte“ war er wie ausgewechselt!

Bruce schießt mit seiner Freundin durchs ganze Haus und spielt jetzt sogar wie ein irrer Bällchen. An den Spielsachen hatte er nämlich anfangs nur chüchtern geschnüffelt. Jetzt ist er das was er sein sollte, ein „stattlicher“ (dick sagen wir in seiner Gegenwart nicht) frecher Kater!

 

 

Tiffi und Bruce sind beide unheimlich liebe und anhängliche Katzen, sie aus Spanien zu holen war die beste Entscheidung!
Ich hoffe, sie werden unser Leben noch lang bereichern!
 


Das Siebte Katzenleben ist zum entspannen da!

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